Mittwoch, 21. April 2010

welche Sprache braucht frau?

Die Gasttochter hält sich wacker mit den Sprachkenntnissen. Und sie ist auch willig MEHR zu lernen; nur wo beginnen? Ich habe Übungen aus dem österreischischen Sprachdiplom ausgedruckt, aber zugegeben, die sind wenig motivierend.
Sogar für mich als Sprachlehrerin ist es schwer zu etnscheiden, wo ich den roten Faden aufnehmen soll und wohin dieser führen soll.
Die königsidee ist: VIEL SPRECHEN und worüber? und mit welchen Worten?
Gestern beim Einkaufen begann ich ihr die Bezeichnungen aller Früchte zu nennen, aber das macht Einkaufen zur prüfungssituation.
Dann hab ich sie gefragt, WAS sie gern lernen möchte, diese Frage hat sie verständlicherweise überfodert.
ich bleib am Ball!

Dienstag, 20. April 2010

Die Wiener Straßenbahn

Ein halbes Jahrhundert habe ich die Straßenbahn in Wien so erlebt: Groß, leuchtendes Rot, die obere Hälfte der Wagen weiß und dazwischen Fenster. Die Fahrgäste saßen erheblich höher als die Autofahrer und hatten einen guten Ein-und Überblick.
Jetzt: ULF! (unterflurstraba) gehalten in Dunkelrot und hauptsächlich grau, da getönte Scheiben. Die Fahrgäste sitzen in gleicher Höhe wie die Autofahrer.
Stimmt, man kann viel leichter einsteigen und die Innenausstattung wirkt auch um vieles moderner, aber eine gewaltige Veränderung des Stadtbilds ist des allemal!
Ich glaub´s von einem zum anderen Mal nicht, was ich da seh:-)

Mittwoch, 14. April 2010

Experiment zur Selbstkonsistenz

Aufbau des Experiments:
eine Folie mit unterschiedklich großen Punkten wird für 10 Sekunden präsentiert und die Tn werden aufgefordert, ganz geheim ihre Schätzung der Anzahl auf einen Zettel zu schreiben.
Nach dem Absammeln wird die Folie noch einmal gezeigt und diesmal sollen die Schätzungen laut gesagt werden - sie werden auf der Tafel mitgeschrieben.
Dann werden die Zettel geöffnet und auch aufgeschrieben; man sieht (meistens) dass sich die Schätzungen verändert haben.
Dann versucht man mit den Tn, Gründe für die Änderung zu finden. (Ergebnis: Menschen ändern ihre Meinung durch Beeinflussung, bessere Information, Gruppenzwang etc.)
Gestern machte ich in zwei Parallelklassen - beide haben 15 SchülerInnen/geringer Burschenanteil- dieses Experiment. In der einen Klasse ging es aus wie gewohnt: Die Hälfte der Meinungen hatte sich geändert, die Hälfte war gleich geblieben.
In der anderen Klasse allerdings haben verblüffenderweise nur ZWEI Leute eine andere Zahl angegeben, als auf dem Zettel. Große Individualisten!

Samstag, 10. April 2010

Märchenherz

Im Zug des Hochschullehrgangs "Dramapädagogik" versuche ich so viel Theaterarbeit wie möglich zu ergattern. Heute konte ich eine Probe zum neuen Stück "Märchenherz" besuchen- allerdings mit Hindernissen, weil ich dumm genur war, zur ausgemachten zeit zum Hauptstandort des Theaters der Jugend zu fahren. Dort fand gerade die Probe zu "Pinocchio" statt und man sagte mir, ich müsse zum Theater im Zentrum fahren. etwas ratlos seuzte ich: "Wie komm ich denn dorthin?" und ein Schauspieler(?) erklärte mir, das theater sei gegenüber von der EDEN BAR!!! Dann erklärte er mir den Weg zur Bar!!! ist das nicht witzig? Er nimmt nicht an, dass ich das THEATER kenne, obwohl er mich gerade im Probenraum sieht und ich zu einem weitere Stück möchte; er nimmt an, dass ich die EDEN BAR eher kanne!!!!Nicht zu fassen!
Jedenfalls schaffrte ich es gerade noch, pünktlich dorthin zu kommen.
Das Stück selbst behandelt die Begegnung zweier Jugendlicher in einem Art aufgelassenen Kommunikationsraum. Der Bursche ist fast 15 und träumt davon, in diesem Raum ein Theater zu eröffnen. Sie ist am Tag der Begegnung gerade 14 und ist davongelaufen, weil ihr verwitweter Vater einen neue Freundin hat. Das Stück ist unglaublich arbeitsintenssiv für die zwei Schauspieler, überladen mit Requisiten und hat irgendwie keinen dramatischen Höhepunkt. Einige Szenen sind sehr witzig, andere sehr berührend und mit einigen Kürzungen gewinnt dieses Stück sicher das Herz des Publikums. In ein paar Wochen haben Großer Meister und ich dieses Stück im Abo und ich bin gespannt, wie es ihm gefallen wird.

Freitag, 9. April 2010

die Neue

Ja...... jetzt bin ich wieder beim Computer zu finden. ACHT lange Schulstunden Computerunterricht, da wird der blog fortgesetzt; warum es daheim nicht geklappt hat, wird noch zu ergründen sein!
Jedenfalls: wir haben wieder eine Gasttochter! Eine wunderschöne, zierliche Brasilianerin, lieb und scheu- ein Gewinn für die Familie!
Seit dieser Woche bewohnt sie Miss rainbows Zimmer und bleibt bis Schulschluss bei uns.
Leider kann ich mich dem Mädchen gar nicht widmen, weil mein derzeitiger Stundenplan eine fast durchgehende Anwesenheit in der Schule vorsieht - tant pis!
So kommt es immer anders------
Schönes Wochenende!

Montag, 15. Februar 2010

neue Sicht auf alte Dinge?

Kommt eine Frau zum Optiker und sagt: "Ich bringe Ihnen die Brille zurück, die ich vorgestern gekauft habe- mein Mann sieht die Dinge noch immer nicht so wie ich!"

Zwei neue Linsen und die ganze Angelegenheit war so problemlos, dass ich an der Kante zum Übermütig-Sein stehe und mir denke "ach was!"
Dabei, wenn man so drüber nachdenkt......
Eingeschläfert werden = keine Kontrolle mehr über das, was mit einem geschieht.
Die Augen aufgeschnitten = und wenn er dabei zittert oder niesen muss?
Im Krankenhaus liegen = krank sein? behindert sein? bedürftig sein? abhängig sein?
Keine Schmerzen empfinden = bin ich gefühllos? Ist was nicht in Ordnung?

Körperlich geht es mir gut! Innen spüre ich eine gewisse Ungeduld, das verschwommene Sehen nervt (das eine Auge wurde auf weniger als die Hälfte der eigentlichen Dioptrien verbessert, das heißt, dass derzeit keine Brille passt und ich mich konzentrieren muss, wo ich was hinstelle oder wie groß die Distanz zu Lesestoff, Bildschirm o.ä. ist.
Da die Augentropfen brennen ist es immer eine gewisse Mutprobe, sie auch zu nehmen.
Und die Familie merkt ZU WENIG von der Behinderung und ist ein wenig (zu) derb.
Auf zu neuen Ufern...........

Donnerstag, 11. Februar 2010

Zeitraffer

Verspätet in die Schule gekommen
ganz schnell SchülerInnen kennenlernen müssen
neue Gegenstände unterrichtet
zwei Wochen später so erschöpft, also krank (statt schifahren)
rechtzeitig gesund für gro0en Hofburgball-
Torte gewonnen
mit miss rainbow und Physiker am Flughafen verspeist, weil für Indien verabschiedet
einige Stunden später: Augenoperation - erstes Aug
war nicht so schlimm wie erwartet, daher
heute zweites Aug - ganz überraschend ("Hab g´rad zufällig einen Termin frei")

Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll..........